Naturgarten an der Burgstrasse

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Unser Garten

Das Haus in unserem Garten wurde 1901 erbaut, auf einem Grundstück von 790 m². Das Dorf Schönenwerd liegt am Jurasüdfuss, im Aaretal, auf einer Höhe von 386 m. ü. Meer. Das Haus stand im Baujahr am Dorfrand, angrenzend an das bäuerliche Wiesland. Die Strassen waren noch nicht geteert. Heute liegt es im Dorfzentrum mit städtischem Charakter. Im Laufe der Zeit wurde auch ein Garten angelegt, genaueres zur Bepflanzung ist nicht bekannt. Sicher wurden zeitweise auch Gemüse und Früchte angebaut, da Spuren noch vorhanden sind. Ebenso sicher ist, dass viele Bäume und Sträucher in einer Zeit gepflanzt wurden, als exotische Gewächse, vor allem japanische Arten «en vogue» waren.

 

Naturgartentagebuch

Mit dem Tagebuch möchte ich aufzeigen, dass auch auf einem kleinen Grundstück viel für Flora und Fauna getan werden kann. Auch bereitet es viel Freude zu sehen, dass man dem Lebendigen Platz gibt. Das Tagebuch gibt möglichst korrekt die Geschehnisse Tag für Tag wieder, so wie sie im Jahre 2018 abliefen. Auch die Bilder wurden, mit wenigen Ausnahmen, die vermerkt sind, am entsprechenden Tag im Jahr 2018 aufgenommen.

Es ist jetzt genau zehn Jahre her, seit wir den Garten übernommen habe. Sofort war klar, es müssen mehr einheimische Sträucher gepflanzt werden. Wie das Buch zeigt, waren diese Anpflanzungen ein Erfolg für Flora und Fauna.

Unter dem Buchtitel 'Wildnis im Naturgarten' ist das Buch im Buchhandel, im Online-Buchhandel erhältlich.

Bildband 232 Seiten im Format A4 - 580 Farbfotos aus dem Jahr 2018

Softcover:   ISBN: 9783748163954 

Hardcover: ISBN: 9783748163329

Ebook:       ISBN: 9783746052670

In der Schweiz auch über meine Emailadresse burgstrasse@yetnet.ch  und im Shop dieser Webseite  mit Paypal bestellbar. 

Immer aktuell das Neuste aus dem Naturgarten im Blog 

 

Ein Tag im Naturgartentagebuch 'Wildnis im Naturgarten'

29. Januar Gimpel auf Besuch

Ein Quartett von Gimpelmännchen (Pyrrhula pyrrhula) lässt sich auf dem Schwarzdornstrauch (Prunus spinosa) nieder. Die rotgefiederten Herren haben es auf die Knospen des Schwarzdornes abgesehen. In Europa sind die Männchen des Gimpels, auch Dompfaff genannt, vorwiegend Standvögel. Nur bei Nahrungsmangel zieht man auf Futtersuche umher. Die Weibchen hält es weniger am Ort, sie ziehen auch ohne Hunger weite Strecken.[1] Unsere Besucher zogen nach einer Stunde weiter.

Bei den Gimpeln sind es ausschliesslich die Weibchen, die das Nest bauen. Die Männchen können aber Nistmaterial sammeln, welches sie dann zu ihrem Weibchen bringen. Sie schütteln den Kopf, wie beim Balzfüttern, und bitten so das Weibchen, das Material anzunehmen. Meistens wird dies abgelehnt und das Männchen lässt das Nistmaterial fallen.[2] Weitere Infos im Blog auf dieser Webseite.

 

[2] (von Blotzheim, Handbuch der Vögel Mitteleuropas - Band 14/2, 1997), Seite 1161

 

[1] (von Blotzheim, Handbuch der Vögel Mitteleuropas - Band 14/2, 1997), Seite 1133

 

Kontaktadresse

Werner  Geissmann

Burgstrasse 8

CH - 5012 Schönenwerd

burgstrasse@yetnet.ch
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